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November 2009
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Archive für November 2009

Niederlage gegen Vegesack durch bisher schlechteste Saisonleistung

Quelle: Weser Kurier
Brinkum. „Das war die schlechteste Leistung seit ich hier das Traineramt bekleide“, schimpfte Brinkums Patrick Weber über die 86:74 (31:50) Heimpleite seines FTSV Jahn Brinkum gegen die Reserve des Vegesacker TV in der Basketball-Bezirksoberliga. „Wir haben agiert, als wenn die gesamte Mannschaft nicht auf dem Parkett ist, sondern noch im Tiefschlaf ist“, meinte der enttäuschte Trainer.

Sein Team war in der ersten Halbzeit überhaupt nicht da, sodass die Gäste bereits nach dem ersten Viertel 30:14 führten. „Die ersten zehn Minuten waren wirklich grottenschlecht, das war nicht mit anzuschauen“, kritisierte der Brinkumer. Im Anschluss gelang es dem FTSV zumindest in der Verteidigung etwas besser zu spielen, und die Vegesacker konnten den Vorsprung bis zur Pause nur geringfügig ausbauen. Trotzdem war Coach Weber mit der Leistung seiner Mannschaft weiterhin unzufrieden: „Da war in der ersten Hälfte kein Wille und keine Aggressivität im Team zu erkennen.“ Nach einer deutlichen Ansprache ihres Trainers in der Kabine zeigten die Brinkumer, die mit Mark Poley, John Sebastian Stein und Lars Esfeld auf gleich drei Akteure verzichten mussten, in Halbzeit Zwei Moral und konnten zumindest den dritten Spielabschnitt 27:19 gewinnen. „An diesem kurzzeitigen Lauf hat man gesehen, dass wir viel besser spielen können, als wir es bis dahin gezeigt hatten“, so Weber. Doch trotz des positiven Ergebnis in der zweiten Hälfte (43:36) kam beim Coach keine Freude mehr auf: Das sah heute aus, als hätten wir alles vergessen und verlernt, was wir zuletzt im Training geübt haben.“ „Zumindest haben wir nach der verkorksten Halbzeit Moral und Wille gezeigt“, erkannte Weber an.

Vor den beiden schweren Spielen gegen Lamstedt und Hohnstorf/Elbe haben die Brinkumer jetzt eine Woche spielfrei. „Diese Pause wird uns gut tun, um den Kopf nach den letzten beiden Niederlagen wieder frei zu bekommen“, glaubt der Trainer.

Brinkum: Dikici (22 Punkte), M. Klucken (20), Schnicke (8), T. Spitzer (8), Bielski (6), Stertheus (6), Lenz (4), Aracena, Plambeck

Gegen United II das Spiel in der letzten Minute aus der Hand gegeben

Quelle: Weser Kurier
Brinkum. Im ersten Freitag-Abend Spiel seit langem verlor der FTSV Jahn Brinkum denkbar unglücklich mit 93:85 (43:38) bei den United Baskets Bremerhaven II.

„Es war über 39 Minuten ein Basketballspiel auf sehr hohem Niveau“, analysierte Brinkums Trainer Patrick Weber, „doch in der letzten Spielminute haben wir das Spiel aus der Hand gegeben.“ Nachdem der Bezirksoberligist in den ersten beiden Vierteln knapp unterlegen war (20:23, 18:20), folgte in Spielabschnitt drei die große Aufholjagd. „Normalerweise brechen wir nach der Pause ein, aber heute sind wir richtig durchgestartet und konnten uns sogar von den Baskets absetzen“, so Weber über die 66:59 Führung nach drei Vierteln der Spielzeit. Doch dann folgte der letzte Spielabschnitt und vor allem die letzte Spielminute: Die Brinkumer, denen Mark Poley am heutigen Abend fehlte, haderten immer mehr mit dem Schiedsrichter und verloren ein ums andere Mal den Ball. „Wenn man innerhalb einer Minute fünf Mal das Spielgerät leichtfertig verliert, dann könnte man als Coach am Seitenrand durchdrehen“, ärgerte sich Weber. So gab der FTSV die 85:84 Führung wenige Sekunden vor dem Abpfiff noch aus der Hand und somit auch den sicher geglaubten Sieg. „Da gibt es beim nächsten Training ordentlich Redebedarf und einiges aufzuarbeiten, denn heute sind wir wieder in alte Zeiten verfallen“, meinte der Neu-Syker kritisch und spricht damit die „Meckerei“ untereinander an.

Dennoch fand er auch einige lobende Worte: „Cristian Aracena und Kevin Stertheus haben heute ein gutes Spiel gemacht.“ Aracena überzeugte mit 15 Rebounds, Stertheus mit seiner Treffsicherheit aus der Ferne mit vielen „Dreiern“.

Brinkum: Stertheus (24 Punkte), Dikici (22), Aracena (10), Lenz (9), T. Spitzer (8), M. Klucken (5), Esfeld (4), Stein (2), Schnicke (1), Plambeck

Lockerer Heimsieg gegen Stade II

Quelle: Weser Kurier
Brinkum. „Das war ein Spaßsieg“, freute sich Patrick Weber über den 111:43 (50:20) Erfolg seines FTSV Jahn Brinkum gegen den VfL Stade II. Die Gäste reisten mit lediglich fünf Leuten zum Bezirksoberligaduell an und demnach wurde es auch eine lockere Angelegenheit für die Hausherren.

Lediglich zu Beginn der Partie konnten die Stader etwas Gegenwehr leisten, doch bereits nach dem ersten Viertel führten die Brinkumer Basketballer mit 26:13. „Jeder hat von Beginn an seinen Part gespielt und seine Laufwege verfolgt“, stellte Patrick Weber zufrieden fest. Mit Verlauf der Begegnung schwanden jedoch die Kräfte bei den fünf Stadern, sodass es eine sehr einseitige Partie wurde. „In der Halbzeitpause habe ich als Ziel die 100 Punkte Grenze ausgegeben, um noch etwas für unsere Punktedifferenz in der Tabelle zu machen“, erklärt der FTSV Coach. Diese Grenze erreichte seine Mannschaft und besserte die bis dato negative Punktedifferenz gehörig auf. „Heute hatte das Team Spaß und auch die Zuschauer in der Halle sind auf ihre Kosten gekommen“, glaubt Weber, der von seinen Mitspielern sogar noch zum Mitspielen aufgefordert wurde. „Weil ich dieses Jahr noch keinen Einsatz hatte und mein Trikot dabeihatte, wurde ich von den Jungs aufs Parkett geschubst, um etwas Spielpraxis zu bekommen“, lachte der eigentliche Trainer. Zukünftig wird Weber in Brinkum jedoch ausschließlich Anweisungen vom Spielfeldrand geben und zudem als Spieler beim TuS Syke spielen. „Die Spieltermine liegen so günstig, dass ich die meisten Spiele trotz meines Trainerjobs wahrnehmen kann“, freut sich Weber auf die neue Herausforderung.

Brinkum: Dikici (24 Punkte), Malte Klucken (24), Thorsten Spitzer (14), Stertheus (12), Schnicke (10), Weber (9), Lenz (7), Aracena (4), Esfeld (4), Plambeck (2)
 

2. Saisonniederlage gegen TuS Nenndorf

Quelle: Weser Kurier

Brinkum. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge musste der FTSV Jahn Brinkum in der Bezirksoberliga beim TuS Nenndorf eine ärgerliche 90:75 (37:37) Pleite hinnehmen. Dabei war es über drei Viertel des Spiels eine komplett ausgeglichene Basketballpartie und lediglich im dritten Spielabschnitt dominierten die Gastgeber das Spielgeschehen.

„Der Knackpunkt war ganz klar direkt nach der Pause, als der Gegner nach Belieben getroffen hat und bei uns überhaupt nichts mehr funktioniert hat“, analysierte Brinkums neuer Trainer Patrick Weber die entscheidende Phase der Begegnung.

Zu Beginn hatte sein Team einige Schwierigkeiten, fand danach aber besser in die Partie und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf einem hohen Niveau. „Beide Mannschaften haben ein gutes Spiel abgeliefert, umso ärgerlicher, dass wir am Ende aufgrund einer kurzen Schwächephase verloren haben“, meinte Weber, „aber wenn man in einem Viertel 24 Punkte auf den Gegner verliert, wird es ganz schwer das Parkett als Sieger zu verlassen.“ Der Trainer spricht damit den besagten dritten Spielabschnitt an, in dem die Gäste mit 10:34 unterlegen waren. Bis dahin egalisierten sich beide Mannschaften im Ergebnis und konnten jeweils ein Viertel für sich entscheiden (15:19, 22:18). Den letzten Durchgang gewannen dann wiederum die Brinkumer mit 28:19. „Wir konnten uns noch einmal wieder fangen und den Rückstand etwas verkürzen, aber mehr war einfach nicht mehr drin“, erklärt der Coach, dem jedoch vieles positiv aufgefallen ist: „Jeder hat für den anderen gekämpft und alles gegeben. Schade nur, dass wir es zwischenzeitlich verpasst haben, den furiosen Lauf des Gegners zu stoppen, denn sonst wäre heute mehr drin gewesen“, ärgerte sich der Brinkumer, der mit seiner Mannschaft am kommenden Wochenende gegen den VfL Stade in die Erfolgsspur zurückkehren möchte.

Brinkum: Dikici (14 Punkte), Malte Klucken (13), Lenz (11), Stertheus (11), Poley (8), Thorsten Spitzer (8), Aracena, Plambeck, Schnicke

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