Archive für März 2010
Im Nachholspiel gegen Hohnstorf unterlegen
24. März 2010 von Webber.
Quelle: Weser Kurier
Brinkum. Ärgerliche Niederlage zum Saisonabschluss für den FTSV Jahn Brinkum: Im letzten Spiel der Bezirksoberliga-Saison unterlagen die Basketballer gegen den TuS Hohnstorf/Elbe unglücklich nach Verlängerung mit 73:82 (36:29; 66:66).
„Einige Spieler haben in dieser Saison nichts dazugelernt und ziehen durch ihre Meckerei auf dem Spielfeld die gesamte Mannschaft mit runter“, haderte ein enttäuschter Patrick Weber mit seinem Team. „Mit dieser Einstellung kann man die Partie nicht gewinnen und ab der kommenden Spielzeit wird es das bei mir auch nicht mehr geben“, so Weber weiter.
Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (17:17) konnten die Hausherren sich im zweiten Abschnitt etwas absetzen (36:29). Doch direkt nach der Pause gab es einen regelrechten Einbruch und die Gäste kamen zurück ins Spiel. „Eigentlich waren wir zuletzt immer diejenigen, die stärker aus der Kabine kamen, aber heute sind wir komplett eingebrochen und haben uns eher auf die Kritik untereinander konzentriert“, bedauerte der Trainer das Verhalten seiner Spieler. Dennoch retteten sich die Gastgeber, bei denen lediglich Patrick Bielski ein „solides Spiel“ (O-Ton Weber) ablieferte, durch ein 18:16 im letzten Viertel in die Verlängerung, in der dann aber nicht mehr viel zusammenlief auf Brinkumer Seite. „Viel zu viele unnötige Fouls auf unserer Seite haben den Gästen alleine in der Extra-Spielzeit 13 Freiwürfe beschert“, analysiert Weber, dessen Mannschaft hingegen mit zwölf von 26 Freiwürfen wieder einmal eine miserable Quote aufwies.
Trotz dieser Niederlage fällt das Saisonfazit recht zufriedenstellend aus. „Wir wollten mit dem Abstieg nichts zu tun haben und mehr Siege als im letzten Jahr einfahren“, meint Weber über seine erste Spielzeit als Trainer, der jedoch auch einige Dinge sieht, die zu verbessern sind: „Wir dürfen uns während des Spiels nicht mehr untereinander kritisieren und anmeckern, und müssen die Freiwurfquote deutlich anheben.“
Brinkum: M. Klucken (15 Punkte), Dikici (13), Jo. Klucken (10), Bielski (9), T. Spitzer (9), Aracena (7), Polley (6), Lenz (4), Ja. Klucken, Plambeck
mU14-Jugend, Gesamtpunkte
19. März 2010 von Carsten Lucht.
1.Christof Broda 335 Punkte, 25,8 Punkte pro Spiel, Freiwurf 80/17 Prozent 21,2 %
2.Aaron Thiemann 137 Punkte, 10,5 Punkte pro Spiel, Freiwurf 72/30 Prozent 41,7 %
3.Sebastian Rüter 52 Punkte, 5,2 Punkte pro Spiel, Freiwurf 23/6 Prozent 26,1 %
4.Yannick Schmidt 36 Punkte, 3,3 Punkte pro Spiel, Freiwurf 0/0 Prozent 0%
5.Özgü Yurtzerer 22 Punkte, 2,4 Punkte pro Spiel, Freiwurf 8/2 Prozent 25,0 %
6.David Kovac 20 Punkte, 5,0 Punkte pro Spiel, Freiwurf 2/0 Prozent 0%
7.Emen Meko 11 Punkte, 1,0 Punkte pro Spiel, Freiwurf 2/0 Prozent 0%
8.Nico Schrankin 7 Punkte, 1,2 Punkte pro Spiel, Freiwurf 3/1 Prozent 33,3 %
9.Marcel Köthke 6 Punkte, 1,0 Punkte pro Spiel, Freiwurf 0/0 Prozent 0%
10.Daniel Günther 2 Punkte, 0,2 Punkte pro Spiel, Freiwurf 0/0 Prozent 0%
11.Tim Wessels, Phililip Georgy, Long Nguyen, Keanu Gerdes alle 0 Punkte.
150 Fouls, Freiwurf 192/56 Prozent 29,2 %, Dreier Punkte: 1 Stand 14.März.2010
Trainer: David Gibbs und Carsten Lucht
Text: Carsten Lucht
Mit zwei blauen Augen davon gegekommen
15. März 2010 von Webber.
Quelle: Weser Kurier
Brinkum. Die erste von zwei Partien binnen einer Woche gegen den TuS Hohnstorf/Elbe konnten die Basketballer des FTSV Jahn Brinkum knapp mit 79:77 (39:37) für sich entscheiden.
„Zwei Punkte und zwei blaue Augen“, scherzte der Coach des Bezirksoberligisten Patrick Weber und verwies damit auf die beiden „Veilchen“, die sich Ozan Dikici und Thorsten Spitzer während der Begegnung zugezogen hatten.
Zu Beginn überraschten die Hausherren ihre Gegner mit vier „Dreiern“ in Folge. „Wir haben gleich nach dem Anpfiff gemerkt, dass sie deutlich besser sind, als ihre aktuelle Tabellenplatzierung“, gesteht Weber ein. Dennoch entschieden die Gäste das erste Viertel, etwas glücklich, mit 23:19 für sich.
Im weiteren Verlauf der Partie sorgte dann der Schiedsrichter immer wieder für Aufregung. „Im zweiten Viertel hat er wirklich jeden Körperkontakt abgepfiffen, sodass kein Spielfluss zustande kommen konnte, im dritten Abschnitt, nachdem ich in der Pause mit ihm gesprochen hatten, wurde plötzlich alles laufen gelassen und ein ums andere Mal kam es zu unschönen Szenen“, kritisierte der 27 Jährige die Leistung des Unparteischen.„Im entscheidenden Viertel wurde auf einmal wieder sehr kleinlich gepfiffen und es konnte fast ausschließlich von der Freiwurflinie gepunktet werden“ berichtet der Brinkumer kopfschüttelnd.
Doch sehr zu seiner Freude verwertete sein Team sechs von acht Freiwürfen und konnte einen Vier-Punkte-Rückstand wenige Sekunden vor dem Ende noch in die siegbringende Führung ummünzen. „Heute haben wir das erstmals in dieser Saison ein enges Spiel gewonnen und auch noch eine gute Freiwurfquote erzielt“, lachte Weber über die eigentlichen Schwächen seiner Mannschaft. Besonders zufrieden zeigte sich der Coach mit Ozan Dikici und Moritz Hartmann: „Ozan hat vorne die wichtigen Körbe gemacht und endlich einmal das umgesetzt, was ich bei ihm in letzter Zeit vermisst habe und Moritz hat in der zweiten Halbzeit eine bärenstarke Defensiv-Leistung abgerufen.“
Brinkum: M. Klucken (24 Punkte), Dikici (21), Hartmann (17), Stein (11), T. Spitzer (4), Aracena (2), Lenz, Ja. Klucken, Plambeck
Eindeutige Niederlage gegen den TSV Lamstedt
8. März 2010 von Webber.
Quelle: Weser Kurier
Brinkum. Das Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellensechsten und dem Tabellenführer der Basketball-Bezirksoberliga war eine recht eindeutige Sache: Der FTSV Jahn Brinkum unterlag in eigener Halle dem Spitzenreiter aus Lamstedt mit 64:93 (34:62).
„Die Lamstedter haben sich unter der Woche intensiv vorbereitet, weil sie von unserem Ergebnis aus der Vorwoche gegen den Zweitplatzierten Vegesack beeindruckt waren“, berichtet Patrick Weber nach einem Gespräch mit seinem Gegenüber. Die Fitness und der Wille war den Gästen deutlich anzumerken und so stand es bereits nach zwei Spielminuten schon 0:12.
„Man muss einfach anerkennen, dass der TSV heute klar besser war und uns spielerisch in allen Belangen überlegen war“, lobte Weber den Tabellenführer, „auch wenn wir uns natürlich nicht in zufriedenstellender Form präsentiert haben.“ Bis zum Ende des dritten Viertels waren die Brinkumer absolut ohne Chance und lagen aussichtslos mit 43:84 in Rückstand. Doch zumindest im letzten Abschnitt gelang den Gastgebern mit einem 21:9 ein kleiner Erfolg. „Zum Schluss haben die Gäste die Defence-Arbeit nahezu eingestellt und wir haben locker aufgespielt, aber zu dem Zeitpunkt lagen wir ja auch schon mit 40 Punkten zurück“, schmunzelt der Brinkumer Coach, der mit der Defensivleistung seines Teams dennoch nicht ganz unzufrieden war: „Hinten haben wir einigermaßen gut verteidigt und um jeden Ball gekämpft, aber die Offensivabteilung war heute ein Totalausfall. Unsere Wurfquote lag bei maximal 30%“, kritisierte er weiter. Zufrieden zeigte sich Weber zumindest mit der Leistung von Mark Poley, der neben zwölf Punkten auch die gleiche Anzahl an Rebounds erzielen konnte.
Brinkum: M. Klucken (15 Punkte), Poley (12), Hartmann (10), Dikici (9), Stertheus (7), Lenz (5), Plambeck (4), Esfeld (2), Schnicke