Saisonabschlussbericht des Brinkumer BV I

Quelle: Weser Kurier

Wenn man Patrick Weber, Trainer des Basketball Bezirksoberligisten FTSV Jahn Brinkum, nach seinem persönlichen Highlight der abgelaufenen Saison fragt, erhält man als erste Antwort: „Das Spiel gegen Neustadt, da hätte ich meiner Mannschaft den Sieg so gegönnt.“ Gemeint ist das Rückrundenduell gegen den Tabellenzweiten BTS Neustadt, in dem die Brinkumer kurz vor dem Abpfiff noch mit drei Punkten in Führung lagen, aber am Ende eine knappe Niederlage hinnehmen mussten. „Da hatten wir die Sensation schon vor Augen“, erinnert sich Weber zurück. „Aber auch so bleibt es als positiver Höhepunkt der Spielzeit im Gedächtnis“, fügt der Trainer hinzu.

Ebenfalls als Highlight steht für Weber die gesamte Rückrunde. „In der Hinrunde hatten wir diverse Probleme, die Stimmung im Team war nicht gut, die Resultate stimmten nicht und die Wurfquote war unterirdisch“, zählt der Brinkumer die Schwachstellen auf. Weber und seine Mannschaft schafften es in der Rückrunde diese Sorgen weitesgehend zu eliminieren. „Einige Umstände haben dafür gesorgt, dass die Stimmung und der Zusammenhalt im Team besser wurde und die Wurfquote hat die Mannschaft, allen voran Kapitän Otis Okuesa, in extra Trainingseinheiten verbessert“, lobt der Coach. „Nach dem schlechten Saisonstart hat sich das Team zusammengerauft und plötzlich haben wir auch mehrere Partien gewonnen und gegen die beiden Spitzenvereine der Liga nur denkbar knapp verloren“, so Weber weiter.

Jetzt blicken die Basketballer auf eine entspannte Sommerpause, ehe sie im kommenden Herbst wieder angreifen wollen. „Unser Ziel war eine ausgeglichene Bilanz zu erreichen, das haben wir bei sechs Siegen und zehn Niederlagen und abschließendem Tabellenplatz sechs verfehlt, deshalb peilen wir dieses Ziel auch in der kommenden Spielzeit wieder an“, zeigt sich der Übungsleiter motiviert. Wie sein Kader dann aussehen wird und ob Weber überhaupt noch Trainer der Brinkumer ist, wird sich im Sommer klären. „Es gibt viele Fragezeichen in Brinkum, bei Adama Cordes und Otis Okuesa ist die Zukunft noch völlig offen, dafür stehen die Chancen für einen Verbleib bei Moritz Hartmann immerhin sehr gut“, erklärt er. Lediglich klar ist, dass Dhimitri Jiorgos (Rückkehr nach Griechenland) den Verein verlassen wird. Weber selbst wird dem Verein zwar natürlich treu bleiben, will sich aber noch nicht festlegen, ob als Spieler oder als Trainer: „Das werden wir in aller Ruhe zusammen mit unserer zweiten Mannschaft besprechen.“ Er könnte sich aber durchaus vorstellen, noch einmal eine Saison als Spieler zu absolvieren. „In der abgelaufenen Spielzeit habe ich keine Sekunde in der Bezirksoberliga gespielt, das ist für mich natürlich das negative Saisonhighlight schlechthin“, lacht Weber.

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